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Der tapfere Schweizer Vorstoss zur Dota-Spitze

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Am 10. März begann die Kampagne von Swiss Quality Gaming (SQG) für das MDL Changsha Major mit den MDL Major Open Qualifiers EU, der ersten Qualifier-Stufe. Den besten beiden Teams winkte jeweils ein Qualifier-Slot für den eigentlichen MDL Changsha Major Europe Qualifier. Das Team SQG trat mit dem folgenden Roster an:

1 France RvP
2 Georgia Tr1cky
3 Denmark Madkingz
4 Georgia W1sh
5 Switzerland davy

 

Man mag sich am Discord-Stammtisch über die Swissness von Swiss Quality Gaming streiten, aber immerhin sind die Organisation und der Captain David „davy“ Morf tatsächlich Swiss. Ausserdem haben sie ein Schweizerkreuz im Logo und sind aktuell unser ganzer Dota-Stolz. Bei der Namenswahl musste es offenbar schnell gehen, damit es noch für die Qualifier-Anmeldung reichte.

Der glorreiche Aufstieg: MDL Major Open Qualifiers

Der Druck war gross: 64 Teams traten in einer ersten Runde in Best-of-One-Games gegeneineinander an. Ein Ausrutscher, und das Abenteuer wäre vorbei. Davon liessen sich David „davy“ Morf und seine Mannen aber nicht unterkriegen. Im Sturm nahmen sie die 64er-, 32er- und schliesslich 16er-Runde und stiessen in die Finalrunden vor. Auch dort konnte niemand den Vormarsch stoppen und mit einem Sieg gegen das zweitplatzierte Team Moriarty, das später mit einem Sieg gegen OG von sich lesen machen würde, erklommen sie den ersten Platz im Open Qualifier und sicherten sich den Slot für den MDL Changsha Major Europe Qualifier.

Die dünne Luft an der Spitze: MDL Changsha Major Europe Qualifier

Im Haupt-Qualifier warteten dann einige schwerere Brocken auf SQG. In Gruppe A bekämpften sich OG, Moriarty, Singularity und Double Dimension. SQG spielte in Gruppe B gegen Team Kinguin, Going in und die Mad Lads um die Playoff-Teilnahme. Während Team Moriarty tatsächlich einen 2:1 Sieg gegen OG einfuhren, konnte SQG  Team Kinguin einmal schlagen, verloren aber die restlichen vier Matches gegen Kinguin (1:2) und Going In (0:2). Trotz den zwei Niederlagen landeten sie durch den gewonnen Stich-Match gegen die Mad Lads auf Platz 3 des Gruppenrankings und durften damit in der ersten Playoff-Runde gegen den Letztplatzierten der Gruppe A, Double Dimension, antreten. Mit einem Sieg hätte uns die Davy-Crew das Traum-Spiel gegen Johan „N0tail“ Sundstein und OG geschenkt, leider aber sollte es anders kommen. Double Dimension bezwang SQG 2:0, nur um in der nächsten Runde ebenfalls 2:0 gegen OG aus dem Qualifier geschmissen zu werden, den OG am Ende, ohne ein weiteres Spiel abzugeben, gewann.

Oh Jammer, es hat nicht sollen sein! Dennoch ist das Resultat kein Grund, Trübsal zu blasen, denn SQG ist weit gekommen. Sie haben viele Achtungserfolge errungen, nicht zuletzt den Open-Qualifier-Sieg selbst. Und sie haben uns die Hoffnung geschenkt, dass die Zukunft, in der Schweizer Teams bei den grossen Dota-Turnieren mitspielen können, nicht mehr in unerreichbarer Ferne liegt. Auch wenn der Vorstoss an die Spitze doch bereits im Basislager wieder zu Ende war – SQG kann auf seine Leistung stolz sein.

Anhang: Standings Gruppenspiele Changsha Qualifier

Resultat Win/Loss
1.  Singularity Esports 2-0 4-1
2.  OG 2-1 4-2
3.  Team Moriarty 1-2 3-5
4.  Double Dimension 0-2 0-3

 

Resultat Win/Loss
1.  Team Kinguin 2-0 4-2
2.  Going in 2-1 5-2
3.  Swiss Quality Gaming 1-2 2-4
4.  Mad Lads 0-2 0-3

 

Quelle:

Harlekins grosser Bruder ist der Allvater von Online Gaming. Er erklärte Colin und Janko wie man Imperien aufbaut, als diese noch Bier aus dem Schoppen tranken. In seinen Anfängen platzierte er in Ultima Online Portale unter Brücken, sodass Spieler diese nicht sehen konnten und in ein PvP-Gebiet teleportiert wurden, wo er sie dann galant ausraubte. Der wackere Tunichtgut entwickelte als Anführer eines Gnomentrios in World of Warcraft seine Wegelagerei zu einer lukrativen Kunstform. Die im virtuellen Leben entwickelten Gaben der Koordination und Persuasion wandelte er im echten Leben gekonnt in ein Wirtschaftsstudium und viele eigene Projekte um. Heutzutage treibt Dimitrj in Dota 2 oder dem Insult Simulator sein charmantes Unwesen. Sein grösster Ansporn ist dabei das Teamplay und die Weiterentwicklung seiner Skills.

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ggwp Menschheit – Elon Musks AI besiegt die besten 99,95 Prozent

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An diesem Sonntag traten fünf der besten Dota-Spieler der Welt gegen das neurale Netzwerk OpenAI Five an. Blitz, Merlini, MoonMeander, Fogged und Capitalist versuchten im OpenAI Five Benchmark Showmatch die Ehre der Menschheit zu verteidigen. Gespielt werden durften (bisher) nur 18 Helden, kein Divine Rapier, keine Bottle, keine Summons/Illusions und kein Scannen war erlaubt. Ebenfalls stand jedem Helden ein eigener Kurier zur Verfügung. Elon Musk ist zwar der Geldgeber von OpenAI, trotzdem hoffte er auf einen Sieg der menschlichen Spieler:

Zuerst durften fünf Spieler aus dem Publikum ran, welche innerhalb von 14 Minuten kläglich scheiterten. Kein guter Anfang, aber zu erwarten. Doch den Castern und Ex-Pros um Blitz ging es nicht viel besser. Das erste Spiel verloren sie in nach knapp 22 Minuten, das dritte nach 25 Minuten. Bei beiden Spielen hatten auch sie nicht den Hauch einer Chance. Die Bots drückten sie mit einer Deathball-Strategie an die Wand, welche sie so entschlossen durchzogen, dass Team Human nichts dagegen unternehmen konnte. Es scheint, dass es den Bots einfach klarer ist, dass es im Dota darum geht den Ancient und alles was auf dem Weg dahin liegt zu zerstören und sich nicht in anderen Dingen zu verzetteln. Im dritten Spiel durfte das Publikum die Helden für den AI wählen, was in einem tröstlichen Sieg für Team Human endete. Allerdings war dem Netzwerk schon vor Beginn der Partie klar, dass sie sie aufgrund des Drafts verlieren werden.

Nach dem Spiel schlug Elon Musk dann vor, dass eine Symbiose zwischen Mensch und Maschine wohl der richtige Weg wäre.

Die Einschränkungen die während der Spiele galten sind zwar drastisch, aber es scheint, als würden diese auch bald ausgeräumt und es scheint möglich, dass die Bots nicht mehr lange brauchen, bis sie für den nächsten Test, ganz ohne Restriktionen, bereit sind. Geil wäre es natürlich, falls ein Pro-Team, währenddes International 8, Zeit finden würde, um gegen die KI zu spielen. Das wäre dann die letzte Chance für die Menschheit zu beweisen, dass wir immer noch besser Strategen sind als Maschinen.

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The Schweiz is not enough: DACH Dota League angekündigt!

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Bild: Lionsky

Dota 2 steckt im Sommerloch und daran konnte bisher nicht einmal das Drama um DeMoN und Team Admiral etwas ändern. Doch endlich erscheint ein Retter am Horizont!

Bid Dick Lionsky springt ein und organisiert die DACH Dota League im Turnierformat. Der Startschuss ist bereits in einer Woche: Freitag der 27. Juli beginnt die Gruppenphase. Registrieren kann sich bis dahin jeder, der in der Schweiz, Deutschland oder Österreich wohnt, unter diesem Link. Wer nicht schon in der Gruppenphase ausscheidet, hat die Möglichkeit um fantastische Preise zu spielen.

Zu gewinnen gibt es für jedes Teammitglied einen Prozessor von AMD, dazu eine komplette Peripherie mit Mousepad, Gamingmouse und Keyboard von Logitech, sowie eine Paysafecard mit bis zu 50 Euro. Die kompletten Preise seht ihr hier. Gestreamt wird das ganze auf dem Channel von BlacklightCast, dem ehemaligen SaphiraTV, welcher bereits die Coverage der deutschen Dota Season 1&2 übernommen hatte.

Wer also immer schon gedacht hat, dass es zuwenig Competition im eigenen Land gibt, das ist die Möglichkeit sich über gleich zwei Landesgrenzen hinweg zu prügeln!

Links:
Liga Information und Registrierung
Preise
Stream

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SESL Spring Season: Dota 2 Grand Finals!

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Bild: SESL

Vergangenen Sonntag fand die SESL Dota 2 Liga ihren Abschluss. Zum Rendez-vous trafen sich mYinsanity und Honeymen, die beiden stärksten Teams der Liga, um endgültig festzustellen, wer die besten Gamingstühle hat. mYi kam ungeschlagen und als (ewiger) Titelverteidiger aus der Liga, die Jungs von Honeymen, welche während der Spielzeit auch nur eine Serie abgeben mussten (gegen mYi), waren trotzdem krasse Underdogs. Doch im Sport darf man immer auf Wunder hoffen, auch wenn man sie selbst bewerkstelligen muss!

Das Wunder bleibt aus

Wir wollen nicht zuviel falsche Hoffnung heraufbeschwören, mYinsanity gewinnt 3:0. Nach einem schnellen ersten Match, in welchem mYi die Honigliebhaber innerhalb von etwas mehr als 27 Minuten, mit einer Lycan-Strat, zurück in ihren Brunnen gedrückt haben, schien der Weg bereits gepflastert. Die Champions kamen in Fahrt und liessen auch in der zweiten Partie nichts anbrennen. Zwar wehrte sich Honeymen tapfer über fast 40 Minuten, doch mussten sie sich dann ebenso mit einem 40k Networth-Rückstand geschlagen geben.

Techies sprengt den Zeitrahmen

Nach dem zweiten Spiel wurden aus dem gutgelaunten Publikum, welches vor der unerträglichen Hitze draussen ins eParadise flüchtete, zehn Freiwillige ausgesucht, die in einem Turbo-Spiel um stattliche Preise kämpfen durften. In der allgemeinen Euphorie dachte sich tatsächlich jemand [Name d. Red. bekannt][Anm. d. Redaktion: „S’isch natürlich de Fizzzo de verdammti Terrorzwerg gsi!“], dass es eine gute Idee wäre Techies zu picken. Was sich als wahr herausstellte: Beide Teams nahmen sich nicht sonderlich ernst, präsentierten tolle Buildideen, wie z.B. Juggernaut Etheral Blade + Bladefury, und prügelten sich im längsten Turbo der Welt über 53 Minuten lang. Alles nahm ein gutes Ende, Techies hat verloren und jeder vom Verlierer-Team erhielt ein Mousepad von Medion Razor. Die fünf Spieler des Gewinner-Teams nahmen brandneue und hart erkämpfte Gamingmäuse vom gleichen Hersteller mit nach Hause.

Zurück im Ernstkampf

Honeymen hatte durch das Zuschauerspiel zwar genug Zeit, um sich eine Taktik gegen das überstark scheinende mYinsanity zurechtzulegen, doch gegen die Dominatoren der Schweizer Dota-Szene schien kein Kraut gewachsen. Im kürzesten Spiel des Tages holte sich mYi mit einer Axe-Skywrath-Combo den Titel und sicherten sich somit das Preisgeld von 1’500 CHF. Ihre Kontrahenten dürfen sich mit immerhin 750 CHF auf den Heimweg machen!

„Yaaaaaay!“ Ja, da freuen sie sich. Sogar bei blacki (Mitte) scheint sich ein Mundwinkel verdächtig nach oben zu ziehen. Bild: mYinsanity

Zwar holen sich die FC Basler unserer Liga erneut den Titel, doch irgendwann wird ein YB kommen um die erfolgsverwöhnten vom Thron zu stossen. Nächste Saison schon, welche im Herbst beginnen wird, könnt ihr das sein! Auch wir werden es versuchen.

 

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